Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Mai 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Edwin von Lemberg, freiberuflicher Webentwickler und Digital Marketing Manager (im Folgenden „Anbieter" genannt), und dem Kunden (im Folgenden „Kunde" genannt) in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Sie betreffen insbesondere die Erstellung von Webseiten, SEO-Leistungen und digitale Marketingleistungen.

2. Leistungsbeschreibung

Der Anbieter bietet folgende Dienstleistungen an. Die genauen Leistungsumfänge und Preise werden im jeweiligen Einzelvertrag festgelegt.

2.1 Kostenlose Erstberatung (0,00 €)

2.2 Vollständige WordPress-Seite (ab 120,00 €)

2.3 Standard Webdesign (499,00 €)

2.4 Premium Webdesign (1.299,00 €)

2.5 SEO-Strategie (199,00 €)

2.6 Audit-Bericht (49,00 €)

2.7 E-Mail-Marketing-Integration (299,00 €)

2.8 Drei kostenlose Supportanfragen nach Abnahme (0,00 €)

3. Leistungserbringung und Abnahme

3.1. Der Anbieter erstellt die Webseite nach den im Einzelvertrag festgelegten Spezifikationen.

3.2. Nach Fertigstellung stellt der Anbieter dem Kunden die Webseite zur Abnahme bereit. Der Kunde hat 14 Tage Zeit, um Mängel oder Änderungswünsche schriftlich zu melden. Werden innerhalb dieser Frist keine Mängel gemeldet, gilt die Webseite als abgenommen (Abnahmefiktion).

3.3. Der Anbieter verpflichtet sich, Änderungswünsche gemäß den vertraglich vereinbarten Revisionsansprüchen umzusetzen:

3.4. Die Abnahme kann nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden. Unwesentliche Mängel sind solche, die die Funktionalität der Webseite nicht beeinträchtigen.

3.5. Verweigert der Kunde die Abnahme ohne triftigen Grund, gilt die Webseite als abgenommen.

4. Vertragsschluss

4.1. Die Präsentation der Dienstleistungen auf der Webseite stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.

4.2. Der Vertrag kommt durch die Unterzeichnung des schriftlichen Einzelvertrags durch beide Parteien zustande.

4.3. Der Vertrag stellt einen Werkvertrag im Sinne des § 631 BGB dar.

4.4. Der Kunde verpflichtet sich, vor Beginn der Arbeiten ein geeignetes Hosting-Paket bereitzustellen, sofern dies für die Leistungserbringung erforderlich ist.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

5.1. Eine Zahlungspflicht entsteht erst nach schriftlicher Abnahme der Webseite durch den Kunden oder nach Eintritt der Abnahmefiktion gemäß § 3.2. Vor Abnahme entstehen keine Zahlungspflichten. Der Anbieter stellt die Webseite dauerhaft erst nach vollständiger Zahlung zur Verfügung.

5.2. Gerät der Kunde nach erfolgter Zahlungsaufforderung in Verzug, behält sich der Anbieter das Recht vor, Verzugszinsen gemäß § 288 Abs. 2 BGB (9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, B2B) zu erheben. Zusätzlich können Mahnkosten in Höhe von 5,00 € pro Mahnung anfallen.

5.3. Die vereinbarten Preise stellen eine Pauschalvergütung für die in der Leistungsbeschreibung definierten Leistungen dar. Nicht enthaltene Leistungen werden gesondert vergütet.

5.4. Für Zusatz- und Supportleistungen, die nicht im Pauschalpreis enthalten sind, gilt der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung auf www.edwinvonlemberg.com veröffentlichte Stundensatz des Anbieters, sofern im Einzelvertrag kein abweichender Stundensatz vereinbart wurde.

5.5. Laufende Kosten für Hosting, Domain, Plugins oder sonstige Drittanbieter-Dienste trägt der Kunde direkt und eigenverantwortlich.

6. Mitwirkungspflichten des Kunden

6.1. Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Erstellung der Webseite notwendigen Informationen und Materialien rechtzeitig bereitzustellen.

6.2. Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der für die Kommunikation zuständig ist und verbindliche Entscheidungen treffen kann.

6.3. Verzögerungen durch nicht rechtzeitige oder unvollständige Mitwirkung des Kunden gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Überschreitet die Verzögerung 4 Wochen, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen und erbrachte Leistungen anteilig in Rechnung zu stellen.

7. Change-Request-Verfahren

7.1. Änderungen am Leistungsumfang nach Vertragsschluss sind möglich und werden im Rahmen eines schriftlichen Change-Request-Verfahrens behandelt.

7.2. Änderungswünsche sind schriftlich per E-Mail einzureichen. Der Anbieter prüft den Wunsch und teilt innerhalb von 5 Werktagen die Auswirkungen auf Kosten, Zeitplan und Leistungsumfang mit.

7.3. Der Kunde entscheidet innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt schriftlich über die Umsetzung.

7.4. Änderungen über den vereinbarten Leistungsumfang hinaus werden nach Aufwand zum jeweils gültigen Stundensatz gemäß § 5.4 vergütet.

8. Fehlerbehandlung und Support

8.1. Nach Abnahme hat der Kunde Anspruch auf drei kostenlose Supportanfragen innerhalb von 6 Monaten, jeweils begrenzt auf 1 Stunde Arbeitszeit.

8.2. Darüber hinausgehender Aufwand wird zum gültigen Stundensatz gemäß § 5.4 berechnet.

8.3. Nach Erschöpfung der drei Anfragen oder nach Ablauf der 6-Monatsfrist werden weitere Leistungen nach Aufwand zum gültigen Stundensatz gemäß § 5.4 berechnet.

8.4. Mängel, die bereits bei der Abnahme vorhanden, aber nicht erkannt wurden, werden im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung kostenlos behoben und nicht auf die Supportanfragen angerechnet.

9. Kündigung

9.1. Der Vertrag kann von beiden Parteien bis zur Fertigstellung der Webseite jederzeit schriftlich gekündigt werden.

9.2. Im Falle einer Kündigung durch den Kunden hat der Anbieter Anspruch auf anteilige Vergütung für bereits erbrachte Leistungen.

9.3. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10. Nutzungsrechte

10.1. Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der erstellten Webseite.

10.2. Die Webseite oder Teile davon dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht an Dritte weitergegeben oder vervielfältigt werden. Änderungen durch den Kunden für eigene Zwecke sind gestattet.

10.3. Das Eigentum an der Webseite verbleibt bis zur vollständigen Zahlung beim Anbieter.

10.4. Werden im Rahmen des Projekts Designelemente über Drittanbieter-Tools (z.B. Canva) erstellt, gehen mit Übergabe der Arbeitsergebnisse an den Kunden auch die Pflichten zur Einhaltung der jeweiligen Nutzungsbedingungen auf den Kunden über. Der Anbieter haftet nicht für Verstöße des Kunden gegen Drittanbieter-Nutzungsbedingungen nach erfolgter Übergabe.

11. Haftung und Gewährleistung

11.1. Der Anbieter gewährleistet, dass die erstellte Webseite den vertraglich vereinbarten Spezifikationen entspricht und frei von Sach- und Rechtsmängeln ist.

11.2. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch Dritte verursacht werden, insbesondere durch den Hosting-Anbieter.

11.3. Der Anbieter haftet nicht für Inhalte Dritter, die auf der Webseite eingebunden werden (Plugins, Social-Media-Feeds, Affiliate-Links). Der Kunde trägt die Verantwortung für die rechtliche Prüfung solcher Inhalte.

11.4. Die Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ist auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden beschränkt. Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt.

11.5. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Webseite.

11.6. Fehler durch unsachgemäße Nutzung, Änderungen durch den Kunden oder Dritte oder durch äußere Einflüsse sind von der Gewährleistung ausgeschlossen.

12. Datenschutz

12.1. Der Anbieter verpflichtet sich, die personenbezogenen Daten des Kunden gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO) zu verarbeiten.

12.2. Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten des Kunden oder dessen Endkunden erhält, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen.

12.3. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

13. Online-Streitbeilegung

Die EU-Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle bin ich nicht verpflichtet und nicht bereit.

14. Schlussbestimmungen

14.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

14.2. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.

14.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Die unwirksame Bestimmung wird durch die einschlägige gesetzliche Regelung ersetzt.

14.4. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Karlsruhe, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.